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Fwends
Walk and Talk in Melbourne: Em ist aus Sydney angereist, um ihre Freundin Jessie zu besuchen. Pläne gibt es keine – und für Em noch nicht einmal eine richtige Bettdecke, aber zum Schlafen kommen die jungen Frauen ohnehin nicht. Denn schnell sprudelt das sweet-smarte Gebrabbel, von banal zu gewichtig und retour. Beide sind auf ihre Art lost: Em, weil ihr vermeintlicher Traumjob von einem ausbeuterischen und misogynen Klima geprägt ist; Jessie, weil sich nach einer Trennung ein Vakuum aufgetan hat. Die gemeinsamen Stunden werden zur Spielfläche, das Slacken durch die Stadt zur mühelos ineinandergleitenden Selbst- und Fremdbeobachtung. Fwends berührt den sensiblen und diffusen Bereich zwischen Spätadoleszenz und Erwachsenenleben, oder wie Regisseurin Sophie Somerville trefflich beschreibt: „How being in your 20s means staring into a dark, deep, meaningless void.“ Dabei hält sie sich eher an die Komödie als ans Drama, Analysen zur schwierigen Gegenwart werden mit Kostüm und Soundeffekt vorgetragen, rappend, improvisiert. Ohne großes Budget entstanden, zieht Fwends auch unerwartete Register – und ist gleichwohl Liebeserklärung an eine frühlingshafte Metropole.