Hé mán

Eel

Am Rande von Taipeh liegt eine einsame Insel, ein Ort, an dem sich Zeit und Erinnerung in Nebel auflösen. Hier taucht eine geheimnisvolle junge Frau auf. Schön und scheu, ist sie eine stille Hüterin der vergessenen Geschichten. Ein junger Mann kehrt in seine Heimatstadt zurück. Einst träumte er davon zu fliehen, jetzt ist er gefangen zwischen einer Vergangenheit, die sich ihm entzieht, und einer Zukunft, die sich ebenso wenig fassen lässt. Die Wege der beiden kreuzen sich in diesem verlassenen, aber lebendigen Winkel der Welt. Auf der Insel, wo die Vergangenheit sich in den Schatten verbirgt und die verborgenen Kräfte der Gegenwart pulsieren, verflechten sich ihre Leben. Der Film entfaltet sich wie ein langsames, intimes Gedicht. Die Kamera gleitet über neblige Gewässer, schlängelt sich durch wirres Gestrüpp und fängt die emotionale Wucht der Natur ein. Der atmosphärische Soundscape verwischt die Grenze zwischen dem Physischen und dem Emotionalen und verleiht dem Film Tiefe. Wechselndes Licht und Spiegelungen sprechen vom Wandel der Zeit, von Sehnsucht und Erinnerung. Verfall und Wachstum, Verlust und Erneuerung verschmelzen zu einer filmischen Sprache, die tief berührt.

Trailer

Fotos

Jessica Kiang, Mitglied des Auswahlkomitees, im Gespräch mit dem Regisseur.

Termine

Mi.19.2.18:30

Stage Bluemax Theater

Do.20.2.16:00

Cubix 9

Fr.21.2.21:30

Cubix 8

Sa.22.2.19:30

Cubix 9

So.23.2.12:00

Colosseum 1