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Rocker
Der Hamburger Rocker-Boss Gerd wird aus dem Gefängnis entlassen. Seine Freundin hat inzwischen einen Neuen: Uli, einen Autodieb. Der wird auf St. Pauli von zwei Zuhältern erschlagen. Zeuge der Tat ist sein 14 Jahre alter Bruder Mark. Weil Mark betrunken randaliert, verliert er seine Lehrstelle und soll zurück zu den Eltern aufs Land. Doch auf dem Weg zum Bahnhof trifft Mark auf Gerd. Der Junge hilft ihm bei einem Drogendeal. Dafür wird sich der Rocker-Boss bei ihm revanchieren … Eine Fototapete mit Marlon Brando als Der Wilde (1953), der Blaupause für alle nachfolgenden Biker-Filme, verweist auf die Ursprünge von Rocker, für den sich der Münchner Klaus Lemke nach Hamburg locken ließ, weil dort die wildesten Kerle hausten. Gedreht mit Laien, die sich vor der 35-mm-Handkamera als Autoritäten auf dem Gebiet der harschen Lebensführung erwiesen, bewahrt der Film authentische Bilder und Töne aus einer in dieser Ausformung längst untergegangenen Subkultur mit eigenwilligen Ritualen und einer eigenen Sprache („Du flachst mich nicht, Torte“). Rocker ist ein kleiner, dreckiger Motorradfilm – und eine echte Großstadtoffenbarung aus der Perspektive eines staunenden Heranwachsenden.