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Fremde Stadt
Strange City
Ein Mann kommt nach München. Die zwei Millionen D-Mark in seinem Koffer stammen aus einem Banküberfall in Düsseldorf. Das Geld will er „waschen“, indem er es sukzessive von seiner Ex-Frau auf deren Bankkonto einzahlen lässt. Doch sie verlangt, bei aller neu erwachten Liebe, glatt die Hälfte der Beute für sich. Bald sitzt ihm zudem ein Kriminalkommissar im Nacken, der davon träumt, in einem eigenen Boot die Welt zu umsegeln. Und dann ist auch noch ein dubioses Pärchen in einem dunklen Citroën DS mit Düsseldorfer Kennzeichen hinter ihm her … In seinem schwarz-weißen Krimi in CinemaScope gelang es Rudolf Thome, die „Weltstadt mit Herz“ tatsächlich wie ein gefährliches Pflaster aussehen zu lassen. Vor deren betont unwirtlicher Kulisse arrangierte der bekennende Howard-Hawks-Fan einen illustren Reigen gieriger Verfolger, von denen jeder (mit Ausnahme eines harmlosen Aquarianers) auf den eigenen Fischzug lauert. Und auch wenn ihr gemeinsames Opfer im Verlauf gewagter Transaktionen gehörig Federn lassen muss, wirkt es am Ende des Films so, als wäre sein Plan vollkommen aufgegangen – während Rudolf Thome sich zu neuen Ufern aufmachte: von München nach Berlin, aber auch künstlerisch.