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The Long Road to the Director's Chair
Als eines der ersten feministischen Filmfestivals überhaupt kann das 1973 von den Filmemacherinnen Claudia von Alemann und Helke Sander organisierte „Erste Internationale Frauenfilm-Seminar“ gelten. Es fand in Berlin, im „alten“ Kino Arsenal in der Welserstraße sowie der gegenüberliegenden Grundschule statt. Zu den angereisten Gästen gehörte auch die damals 28-jährige Vibeke Løkkeberg aus Norwegen, Filmemacherin und ehemalige Schauspielerin. Sie kam, um ihren Film Abort zu zeigen und das Festival zu dokumentieren. Knapp fünfzig Jahre später fand die Regisseurin nun das als verschollen geltende Rohmaterial – Bild und Ton – und machte daraus einen Film, der einer Zeitreise gleicht: Interviews mit den Teilnehmerinnen als Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe, als geduldiges Zuhören, das Gedränge im Foyer, das Kommen und Gehen vor dem Kino, die Versammlungen im Seminar. Aufbruch liegt in der Luft und Zigarettenqualm, Solidarität und Offenheit, die Entschlossenheit und Zuversicht der Frauen, die in Film und Fernsehen grundsätzliche Veränderungen wollen – gegen die Vormacht der Männer. Heute konfrontiert uns dieser Rückblick mit unerledigten Kämpfen und womöglich – verlorenen Hoffnungen.