Jurys
Internationale Jury 2019


Juliette Binoche begeisterte Publikum und Kritiker*innen in mehr als 70 Filmen und erhielt zahlreiche Preise und Nominierungen, unter anderem auf den Filmfestivals in Berlin, Venedig und Cannes. 1984 wurde sie in Jean-Luc Godards Je vous salue, Marie (Maria und Joseph) als neues Talent entdeckt, bevor sie in André Téchinés Film Rendez-vous (1985) ihre erste Hauptrolle hatte. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie mit Philip Kaufmans englischsprachiger Romanverfilmung The Unbearable Lightness of Being (Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, 1988). Seither arbeitet sie auch international, sowohl in den USA als auch in vielen europäischen Produktionen. Binoches Zusammenarbeit mit Leos Carax, Les amants du Pont-Neuf (Die Liebenden von Pont-Neuf, 1991), wurde im Forum der Berlinale 1992 gezeigt. 1993 erhielt sie in Venedig die Coppa Volpi für ihre Rolle in Trois Couleurs: Bleu (Drei Farben: Blau) von Krzysztof Kieślowski, für die sie zudem mit einem César ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr wurde ihr die Berlinale Kamera verliehen. Den Silbernen Bären, den BAFTA und den Oscar gewann Juliette Binoche 1997 für ihre Rolle in The English Patient (Der englische Patient, 1996, R: Anthony Minghella). In Lasse Hallströms romantischem Melodram Chocolat (2000), das 2001 im Wettbewerb der Berlinale lief, spielte sie an der Seite von Johnny Depp. Für die Hauptrolle in Abbas Kiarostamis Copie conforme (Die Liebesfälscher) wurde sie 2010 in Cannes als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. 2015 war sie in Isabel Coixets Nadie quiere la noche (Endless Night) zu sehen, der die Berlinale eröffnete. Aktuelle Filme von Binoche sind High Life (2018) von Claire Denis und Doubles vies (Non-Fiction, 2018) von Olivier Assayas.

Justin Chang ist seit 2016 Filmkritiker der Los Angeles Times und rezensiert darüber hinaus Filme für die US-amerikanischen Radioprogramme Fresh Air und FilmWeek. Zuvor war er als Chef-Filmkritiker für das internationale Branchenmagazin Variety tätig. Chang veröffentlichte 2011 „FilmCraft: Editing“, ein Interviewbuch mit 17 der weltweit renommiertesten Filmeditoren. Vor kurzem wurde Chang bei den Los Angeles Press Club’s National Arts and Entertainment Journalism Awards als Filmkritiker des Jahres ausgezeichnet, bereits 2014 wurde er mit dem ersten Roger Ebert Award der African-American Film Critics Association geehrt. Chang, der sein Journalismus-Studium an der University of Southern California abgeschlossen hat, ist Vorsitzender der National Society of Film Critics und Geschäftsführer der Los Angeles Film Critics Association. Er war bereits mehrfach Jurymitglied bei Filmfestivals, unter anderem in Busan, beim SXSW, in San Francisco und Jerusalem.

Nach ihrem Schauspielstudium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch stand Sandra Hüller zunächst in Jena, Leipzig und Basel auf der Theaterbühne, bevor ihr 2006 mit Requiem von Hans-Christian Schmid auch im Kino der Durchbruch gelang. Für ihre Rolle gewann sie nicht nur den Silbernen Bären für die Beste Darstellerin bei der Berlinale, sondern auch den Deutschen sowie den Bayerischen Filmpreis. Zu den weiteren Filmen, die sie neben ihrer regelmäßig preisgekrönten Theaterarbeit drehte, gehören unter anderem Madonnen (2007) von Maria Speth, Nanouk Leopolds Brownian Movement (Berlinale Forum 2011), der international vielfach ausgezeichnete Über uns das All von Jan Schomburg (Berlinale Panorama 2011), Frauke Finsterwalders Finsterworld (2013) und Amour Fou (2014) von Jessica Hausner. Für Maren Ades Toni Erdmann, der 2016 seine umjubelte Weltpremiere im Wettbewerb von Cannes feierte, wurde Hüller mit dem Europäischen, dem Deutschen und dem Bayerischen Filmpreis geehrt. Mit In den Gängen von Thomas Stuber war sie 2018 erneut im Berlinale-Wettbewerb vertreten und wurde abermals für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Der chilenische Regisseur Sebastián Lelio hatte 2005 mit La Sagrada Familia (The Sacred Family) sein vielbeachtetes Spielfilmdebüt, das beim Filmfestival in San Sebastián Premiere feierte. Die beiden darauffolgenden Filme Navidad (Christmas, 2009) und El Año del Tigre (The Year of the Tiger, 2011) bestätigten sein Talent. Seinen internationalen Durchbruch feierte er mit Gloria, der 2013 im Wettbewerb der Berlinale lief und unter anderem den Silbernen Bären für Hauptdarstellerin Paulina García gewann. 2017 präsentierte Sebastián Lelio Una mujer fantástica (Eine fantastische Frau) im Berlinale-Wettbewerb und wurde mit einem Silbernen Bären für das Beste Drehbuch sowie dem TEDDY AWARD ausgezeichnet. Darüber hinaus gewann der Film unter anderem den Goya, den Independent Spirit Award und - als erster chilenischer Film - den Oscar für den Besten Fremdsprachigen Film. Disobedience (Ungehorsam) mit Rachel Weisz und Rachel McAdams war 2017 Lelios englischsprachiges Debüt, das ihm fünf Nominierungen bei den British Independent Film Awards einbrachte. Mit Gloria Bell schuf er 2018 das US-Remake seines Erfolgshits Gloria. Julianne Moore und John Turturro übernahmen die Hauptrollen.

Seit 2007 ist Rajendra Roy leitender Filmkurator des Museum of Modern Art in New York und verwaltet in dieser Funktion nicht nur eine Sammlung von über 30.000 Werken, sondern war auch an Ausstellungen zu Pedro Almodóvar, Wim Wenders, Tim Burton oder Mike Nichols beteiligt. Als Mitherausgeber verantwortete er das Buch „The Berlin School: Films from the Berliner Schule“. Er ist Ko-Vorsitzender des Auswahlkomitees der Reihe New Directors/New Films der Film Society des Lincoln Centers. Zuvor war er Programmdirektor und Künstlerischer Leiter des Hamptons International Film Festivals sowie von 2004 bis 2008 einziges amerikanisches Mitglied im Auswahlkomitee für den Berlinale-Wettbewerb. Darüber hinaus war Roy, der an der University of California in San Diego Politikwissenschaften und Französische Literatur studierte, bereits Mitglied in verschiedenen Jurys, etwa in Sundance, beim SXSW, für die Academy of Motion Picture Arts and Sciences oder die Independent Spirit Awards.

Nach ihrer Ausbildung an der Bristol Old Vic Theatre School wurde Trudie Styler zunächst Hauptdarstellerin der Royal Shakespeare Company, daneben übernahm sie zahlreiche Rollen in TV- und Kinofilmen. Seit 1990 ist sie als Filmproduzentin tätig, ihre Dokumentation Moving the Mountain (Berge versetzen) wurde 1995 bei der Berlinale mit dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet. Styler hat zahlreiche preisgekrönte Filme produziert, unter anderem Guy Ritchies Lock, Stock and Two Smoking Barrels (Bube Dame König grAS, 1998), Dito Montiels Sundance-Erfolg A Guide to Recognizing Your Saints (Kids - in den Straßen New Yorks, 2006), Duncan Jones’ Moon (2009) sowie Richard Glatzers und Wash Westmorelands Oscar-Gewinner Still Alice (Still Alice – Mein Leben ohne Gestern, 2014). Ihr hochkarätig besetztes Spielfilm-Regiedebüt Freak Show feierte seine Weltpremiere 2017 bei der Berlinale in der Sektion Generation 14plus. 2019 werden zwei Filme ihrer Produktionsfirma Maven Pictures bei der Berlinale zu sehen sein: Guy Nattivs Skin im Panorama und Andrew Ahns Driveways in Generation Kplus. Styler, die sich als UNICEF-Botschafterin und Gründerin des Rainforest Fund wohltätig engagiert, ist auch weiterhin als Film- und Theaterschauspielerin aktiv, zuletzt spielte sie 2018 in der Netflix- Serie Maniac von Cary Fukunaga.
Internationale Kurzfilmjury 2019


Jeffrey Bowers, der gegenwärtig als Senior Curator bei der Streamingplattform Vimeo die Auswahl in der Kategorie Staff Picks sowie das Management von Staff Pick Premieres, Staff Pick Awards und Vimeos Best of the Year Awards verantwortet, arbeitete bereits als Programmer für das Tribeca Film Festival, das Hamptons International Film Festival und das Rooftop Films Festival. Er war zudem Ko-Kurator von VICE Shorts und schrieb die Kurzfilmkolumne „I’m Short, Not Stupid“. Als Juror und Panelist war Bowers schon häufig zu internationalen Festivals eingeladen, u.a. beim Toronto International Film Festival, beim SXSW Film Festival, dem Slamdance Film Festival, dem Palm Springs International ShortFest, dem Guanajuato Film Festival, und beim IFP (Independent Feature Project) in New York.

Als Leiterin der Akquise ist Vanja Kaludjercic für den Filmeinkauf der kuratierten Online-Mediathek MUBI tätig. Zuvor arbeitete sie für das International Film Festival Rotterdam und verantwortete dort die Reihe Masterclasses & Talks. Sie war zudem Leiterin des Holland Film Meeting des Netherlands Film Festival, Head of Industry des Les Arcs European Film Festival und baute 2014 das Paris Coproduction Village auf. Als Programmerin prägte Kaludjercic zudem das Sarajevo Film Festival, Cinéma du Réel in Paris und CPH:DOX. Darüber hinaus war sie für den Verleih Demiurg in Slowenien und für das Coproduction Office in Paris aktiv.

Neben der Gründung und der künstlerischen Leitung der senegalesischen RAW Material Company hat Koyo Kouoh eine Vielzahl an internationalen Ausstellungen verantwortet, u.a. zusammen mit Rasha Salti „Saving Bruce Lee: African and Arab Cinema in the Era of Soviet Cultural Diplomacy“ im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Sie war zudem Kuratorin von 1:54 FORUM, der Contemporary African Art Fair in London und New York, sowie Mitglied der verschiedenen kuratorischen Teams für documenta 12 (2007) und documenta 13 (2012). Kouoh war außerdem Kuratorin der 37. EVA International, Irlands Biennale (2016). An der 57. Ausgabe der Carnegie International (2018) beteiligte sie sich mit der Ausstellung „Dig Where You Stand“. Sie hat mehrere Bücher herausgegeben, u.a. „Word!Word?Word! Issa Samb and the Undecipherable Form” (2013), „Condition Report on Building Art Institutions in Africa” (2012) und „Chronicle of a Revolt: Photographs of a Season of Protest” (2012).
Kinderjury Generation Kplus 2019
Über die Vergabe der Gläsernen Bären im Wettbewerb Generation Kplus entscheidet eine elfköpfige Kinderjury zwischen 11 und 14 Jahren. Sie wird über im Vorjahr eingereichte Filmfragebögen von der Sektionsleitung ausgesucht und von der Festivalleitung offiziell berufen.
Die Mitglieder der Generation Kplus Kinderjury 2019: Lorenz Deutsch, Luis Leonard Hanft, Jonas Khadiri, Sarah Marie Paulick, Pepe Reisinger, Anouk Sommerfeldt, Rosalie Stauffacher, Nikita Takasaki, Johanna Wallrafen, Liv Grete Weinhold und Helene Zschaubitz..
Internationale Jury von Generation Kplus 2019

Diese Jury vergibt den mit € 7.500 dotierten „Großen Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus“ an den besten Langfilm. Der mit 2.500 Euro dotierte „Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation Kplus“ geht an den besten Kurzfilm. Gestiftet werden die Preise vom Deutschen Kinderhilfswerk.
2019 wurden in die Internationale Jury von Generation Kplus berufen: Kamila Andini, Tilda Cobham-Hervey und Jerzy Moszkowicz.
Jugendjury Generation 14plus 2019
Über die Vergabe der Gläsernen Bären im Wettbewerb Generation 14plus entscheidet eine siebenköpfige Jugendjury zwischen 14 und 18 Jahren. Sie wird über im Vorjahr eingereichte Filmfragebögen von der Sektionsleitung ausgesucht und von der Festivalleitung offiziell berufen.
Die Mitglieder der Jugendjury Generation 14plus 2019: Theodor Bittner Rosser, Christian Däbritz, Johanna Deventer, Pauline Rebmann, Avesta Schiefer, Alanza Clarice Leigh Lovejoy Schmidt und Janek Sommerfeldt.
Internationale Jury von Generation 14plus 2019

Diese Jury vergibt den mit € 7.500 dotierten „Großen Preis der Internationalen Jury von Generation 14plus“ an den besten Langfilm. Der mit 2.500 Euro dotierte „Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation 14plus“ geht an den besten Kurzfilm. Gestiftet werden die Preise von der Bundeszentrale für Politische Bildung.
2019 wurden in die Internationale Jury von Generation 14plus berufen: Nanouk Leopold, Pascal Plante und Maria Solrun.
Jury GWFF Preis Bester Erstlingsfilm 2019


Nach ihrem Abschluss am British Film Institute arbeitete die Autorin und Journalistin Katja Eichinger für Medien wie Variety, Financial Times, Esquire, Dazed & Confused, The Independent on Sunday oder die deutsche VOGUE. Nach dem Tod ihres Ehemannes Bernd Eichinger schrieb sie dessen Biografie „BE“ (2012), ihr Debütroman „Amerikanisches Solo“ erschien 2014. Die Initiatorin der Giorgio–Moroder-Retrospektive „The Sound of Munich“ und der Andy-Warhol-Hommage „Warholmania“ engagiert sich für junge Filmemacher*innen u.a. durch den „NO FEAR Award“, ein Drehbuchstipendium an der HFF München sowie durch ihre Tätigkeit an der dffb. 2014 war sie Jurymitglied des „Made in Germany – Förderpreis Perspektive“ bei der Berlinale. 2018 produzierte sie mit Rem Koohlhaas und der New Yorker Band Tempers das Konzeptalbum „Junkspace“.

Der französisch-senegalesische Regisseur Alain Gomis wurde 1972 in Frankreich geboren und studierte Kunstgeschichte und Film an der Pariser Sorbonne. Nach Video- und Kurzfilmen drehte er 2002 seinen ersten, mit dem Silbernen Leoparden in Locarno ausgezeichneten Spielfilm L’afrance, in dem es um die seelischen Nöte von Migranten in Frankreich geht. Sein Spielfilm Andalucia von 2008 wurde beim Filmfestival Venice Days gezeigt, Aujourd’hui (Tey) lief 2012 im Wettbewerb der Berlinale und wurde als senegalesischer Vorschlag für die Oscar-Nominierung für den besten fremdsprachigen Film eingereicht. 2017 nahm Alain Gomis mit Félicité erneut am Wettbewerb der Berlinale teil und gewann den Silbernen Bären Großer Preis der Jury.

Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Vivian Qu gehört zu den wichtigsten Vertreter*innen des chinesischen Independent-Kinos. Ihr Regiedebüt Shuiyin jie (Trap Street, 2013) feierte seine viel beachtete Premiere in Venedig und wurde weltweit auf über 50 Filmfestivals gezeigt. 2017 präsentierte sie ihren Film Jia nian hua (Angels Wear White) im Wettbewerb von Venedig, für den sie weltweit mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. in ihrer Heimat mit dem Regiepreis bei den 54. Golden Horse Awards und dem Preis der chinesischen Regie-Gewerkschaft. Zuvor hatte sie mehrere preisgekrönte Independent-Filme produziert, darunter Diao Yinans Bai Ri Yan Huo (Feuerwerk am hellichten Tage), der 2014 bei der Berlinale den Goldenen Bären für den Besten Film und den Silbernen Bären für den Besten Darsteller gewann. 2018 war Qu Jurypräsidentin beim International Antalya Film Festival.
Jury Glashütte Original – Dokumentarfilmpreis 2019


Maria Bonsanti ist bereits seit 2000 eine feste Größe in der Welt des Dokumentarfilms. Zwölf Jahre lang arbeitete sie für das Festival dei Popoli in Florenz, zu dessen Ko-Leiterin sie 2011 ernannt wurde. Sie war wiederholt für das Locarno Festival tätig, wo sie unter anderem 2006 und 2007 die Sektion Play Forward koordinierte. Von 2012 bis 2017 war Bonsanti künstlerische Leiterin des Dokumentarfilmfestivals Cinéma du réel des Centre Pompidou in Paris. Seit 2017 ist sie Programmleiterin bei Eurodoc, einem führenden Trainingsprogramm und Netzwerk für über 1.000 Dokumentarfilmproduzent*innen aus mehr als 60 Ländern weltweit. Maria Bonsanti wurde bereits mehrfach in Festival-Jurys auf der ganzen Welt berufen.

Der Regisseur und Drehbuchautor Gregory Nava ist bekannt für seine bahnbrechenden Latino-Filme. Seine Werke wurden in Cannes, Sundance und San Sebastián gezeigt. Sein Film El Norte (1984) über guatemaltekische Arbeiter ohne Papiere in den USA erhielt eine Oscar-Nominierung für sein Drehbuch und wurde von der Library of Congress als „American Classic“ benannt. Er schrieb das Buch und führte Regie bei dem Oscar-nominierten Film My Family (Meine verrückte Familie, 1995), dem Golden-Globe-nominierten Selena sowie Bordertown, der 2007 im Wettbewerb der Berlinale lief. Er ist Ko-Autor des Oscar-Gewinners Frida (2002) und ausführender Produzent von American Family, einer TV-Serie über eine Latino-Familie in Los Angeles, die für den Emmy und den Golden Globe nominiert war.

Die Regisseurin Maria Ramos studierte Dokumentarfilm in Amsterdam und ist seit Beginn ihrer Karriere weltweit auf Festivals zu Gast. Ihre Filme wurden mehrfach ausgezeichnet. Für Justiça (Justice, 2004) gewann sie u.a. den Grand Prix bei Visions du Réel und den Amnesty Award bei CPH:DOX. 2007 feierte Juízo (Behave) Premiere beim Locarno Festival und wurde bei DOK Leipzig mit dem FIPRESCI-Preis geehrt. Ihr jüngster Film O processo (The Trial) feierte 2018 Weltpremiere im Panorama der Berlinale und erhielt den Grand Prix bei Visions du Réel, den Preis für den Besten Film bei DocumentaMadrid sowie den Publikumspreis bei IndieLisboa. 2013 ehrte die Helsinki Foundation for Human Rights sie mit dem Marek Nowicki-Preis für ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Menschenrechte.